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Taubenabwehr aktiver Gesundheits- und Gebäudeschutz

Vogelmist, Vogeldreck, Fäkalien, Kot, Exkremente.

Man kann es umschreiben, aber es bleibt was es ist. Unappetitlich, ekelerregend, krankheitserregend, materialzerstörend, eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit.

Der Kot und die Taube selbst sind Brutstätte und Wirt für verschiedene Parasiten wie Flöhe und Milben und Krankheitserregern.

Zu den wichtigsten durch Kot und Parasiten übertragenen Krankheiten zählen:

  • Influenza
  • Vogelpest
  • Salmonellose
  • Tetanus
  • oder Ornithose. (hygienische Bedeutung)

Die verwilderte Haustaube… (Columbia livia domestica)

…stammt von der Felsentaube (Columbia livia) ab. Diese hat ihre Heimat an den Küstenregionen des Mittelmeeres, an der Westküste Norwegens und den britischen Inseln.

Durch Paarung mit „verloren gegangenen“ Brieftauben siedelten sich die Tauben immer mehr in den Städten an, wo nun Fassaden und Bauwerke als Felsenersatz dienen.

Lebensweise und Brutverhalten

Sie bilden Schwärme von 40-80 Vögeln. Sie sind meist monogam. Für die Eiablage wird eine Brutmulde aus erhärtetem Kot angelegt, Nischen von einer Fläche von 10x15 cm² sind ausreichend.

Es werden 3-4 mal im Jahr 2 Eier gelegt. Die Brutzeit beträgt ca. 16-18 Tage. Die Jungtauben sind nach ca. 3 Wochen flügge und nach etwa 4 Monaten geschlechtsreif. Die Verlustrate während der Aufzucht liegt bei etwa 50%.

Nahrung

Verwilderte Haustauben sind Körnerfresser. Im urbanen Bereich findet man sie in der Nähe von Getreidesilos, Bäckereien, Schulen, Plätzen und Parkanlagen.

Bekämpfung / Vergrämung

Das Töten von verwilderten Haustauben ist in den meisten Kommunen nicht erlaubt oder Bedarf der Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörden.

Vergrämungs­maßnahmen

…sind daher die häufigste Form der Taubenabwehr. Die geeignete Maßnahme hängt von den örtlichen Gegebenheiten und dem Befallsdruck ab. In Frage kommen meistens Verdrahtung, Verspikung oder Vernetzung, auch elektrische Abwehrmaßnahmen nach dem Weidezaun-Prinzip sind möglich.

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